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Das Fahrrad mit in den Urlaub nehmen

fahrradträger

https://pixabay.com/de/engagement-paar-romantik-fahrrad-1718244/

Mit einem Fahrradträger den Drahtesel mit an den Urlaubsort nehmen

Fahrradfahren zählt zu den Lieblingssportarten der Deutschen. Das Fahrrad wird hierzulande häufig genutzt. Ob den kurzen Weg zum Bäcker, zur nahe gelegenen Arbeitsstelle oder für eine größere Tour am Wochenende.

Doch nicht nur in der vertrauten Heimat, sondern auch am Urlaubsort kann das Fahrrad prima eingesetzt werden. Von Parkplatzproblemen keine Spur und Kalorien werden auch gleich verbrannt. Da kann man beim anschließenden gemütlichen Essen gut zuschlagen.

Was ist eigentlich genau ein Fahrradträger?

Ein Fahrradträger ist eine Einrichtung um ein oder mehrere Fahrräder zu transportieren. Dabei unterscheidet man zwischen den einzelnen Trägerarten. Dachträger sind zum Beispiel kostengünstig zu erwerben, bieten aber auch einige Nachteile. Der Luftwiderstand erhöht sich durch die im Fahrtwind stehenden Räder. Außerdem muss das Auto mehr Kraft aufwenden und verbraucht so mehr Kraftstoff. Starke Arme gelten als Voraussetzung um die Fahrräder überhaupt erst hochheben zu können.

Besser sind da Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Bei diesen werden die Fahrräder einfach am Heck aufgeladen und so transportiert. Für besonders bequeme Menschen werden sogar extra Auffahrschienen angeboten. Der Verbrauch steigt nur minimal an. Weiterhin gelten diese Träger als besonders sicher.

Als dritte Variante gibt es sogenannten Heckklappenträger. Diese werden mittels Halteriemen und Spanner an der Heckklappe montiert. Um den Lack nicht zu beschädigen, muss man beim Montieren sehr vorsichtig sein. Nachteil bei diesen, dass sich im Laufe der Zeit die Kofferaum-Scharniere wegen des Gewichts ausleiern können.

Was muss man beim Kauf eines Fahrradträgers beachten?

Vor dem Kauf sollte man zunächst die Passgenauigkeit mit dem eigenen PKW überprüfen. Denn nicht jeder Fahrradträger ist kompatibel. Um einen Dachträger anbringen zu können, müssen bereits Dachrelinge auf dem Auto verbaut sein, ansonsten müssen diese erst nachgerüstet werden. Ähnlich ist die Situation beim Anhängerkupplungsträger. Um diesen installieren zu können, muss das Fahrzeug über eine Anhängerkupplung verfügen. Ist diese nicht vorhanden, ist mit Mehrkosten von 300 bis 500 Euro zu rechnen.

Nachdem die Kompatibilität ausreichend geprüft wurde, sollte man sich Gedanken über die Anzahl der Fahrräder machen. Auf Dachträgern passen oft bis zu 4 Bikes gleichzeitig. Am Heck lassen sich 2, maximal 3 Räder transportieren. Auch preislich gibt es große Unterschiede. Die günstigsten sind die Dachträger, die bei 100 Euro starten. Bessere Heckträger von namhaften Herstellern wie Thule, Uebler oder Eufab schlagen mit bis zu 600 Euro zu Buche.

Weiterführende Informationen zu Fahrradträgern gibt es auf:

https://dein-fahrradtraeger.de/

Worauf man bei Fahrten mit einem Fahrradträger achten sollte

Bevor man längere Fahrten antritt, sollte man sicherstellen dass die Räder gut fixiert sind. Ansonsten können bereits kleinere Erschütterungen eine Gefahr darstellen. Nach dem Aufladen sollte man ein kurze Probefahrt in vertrauter Umgebung vornehmen und anschließend den festen Halt kontrollieren.

Neben einer defensiven Fahrweise, sollte ebenso rasche Manöver wie scharfes Bremsen oder Beschleunigen vermieden werden. Bei Autobahnfahrten sollte die Geschwindigkeit nicht mehr als 130 km/h betragen.

Bei Fahrten ins europäische Ausland sind die Auflagen strenger. Beispielsweise in Spanien oder Italien müssen reflektierende Warntafeln angebracht werden um vor der längeren Ladung zu warnen.


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